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Seit
vielen Jahren ist der orientalische Tanz fester Bestandteil der deutschen
"Tanzlandschaft". Dennoch ist es leider oft Glücksache auf eine wirklich gute
Ausbildung zu treffen. Die Unsicherheit auf diesem "exotischen Markt" ist nach
wie vor noch immer eine Tatsache. Angehende Dozentinnen sind auf sich selbst gestellt und
müssen sich alleine durch den "Dschungel" an Aus- und Weiterbildungsangeboten
bewegen.
Dies und auch die Nachfrage nach einer wirklich umfassenden, gut durchdachten und
praxistauglichen Ausbildung hat uns nun veranlasst, das bisherige Konzept gründlich zu
überarbeiten und neu zu konzipieren.
Wer selbst oriental. Tanzkunst
unterrichtet oder vorhat dies zu tun, findet hier wohl fundiertes
Wissen, eine reiche Quelle an dem Know-How das benötigt wird, um
qualifiziert als Dozent/in tätig zu sein.
Ob man sich nun der Herausforderung einer Abschluss-Prüfung stellen
möchte oder nicht, kann man erst später entscheiden.
Selbstverständlich profitiert man auch von den qualifizierten
Weiterbildungen ohne die krönende Prüfung.
Die Ausbildung beinhaltet diverse Einzel-Seminare
(Workshops) und/oder Sonderkurse. Diese
sind frei auswählbar und bringen eine festgelegte Punktzahl. Für die
Prüfungszulassung ist das Erarbeiten einer bestimmten Anzahl von
Fortbildungspunkten erforderlich. Hier gilt es einen sogn. Pflichtteil abzuarbeiten oder
entsprechende Kenntnisse nachzuweisen. Ferner werden eine Reihe
von frei wählbaren
Zusatzworkshops angeboten.
Es sind zwei Lehrproben abzulegen, die zur Überprüfung von Theorie und Praxis
dienen. Ferner sind im Rahmen der Ausbildung (so das Ziel
eine Abschluss-Prüfung ist), auch Hausaufgaben zu erledigen (z.B.
das Erarbeiten und Vorstellen eines vorgegebenen oder frei nach
Absprache gewählten Themas. Bei den Lehrproben ist bei einer das
Thema frei wählbar, das andere Thema wird vorgegeben.
Die Überprüfung beinhaltet also einen praktischen
Teil (Lehrprobe, ggf. mit Überprüfung von anatomischen und
physiologischen Basiswissen) und auch einen theoretischen (z.B.
Überprüfung von Stil und Musikkenntnis, etc.)
Zur Zulassung zu den Lehrproben/Überprüfung ist Nachweis über Teilnahme
von mindestens 8 entsprechender Workshops oder Sonderkursen/Projekten, bzw. die
entsprechende Punktzahl zu erbringen, bzw. Nachweis von Kenntnissen
in einzelnen Gebieten (dies wird von der Ausbildungsleitung entschieden)
Um sich "Orienta-Dozentin"
zu nennen ist die erfolgreiche Überprüfung notwendig, ferner sollten Protokolle
von mindestens 8 eigener, gehaltener Unterrichtsstunden vorgelegt werden.
Zu den Inhalten bei den
Workshops/Seminaren gehört unter anderem:
- Tanztechnik allgemein
- diverse Folklore
(Überblick mit Spezialgebiet)
- Baladi
- Rhythmik im Tanzen
- Zimbeln
- Körperwahrnehmung
- Anatomie
- Physiologie und Pathophysiologie
- Vorsichtsmaßnahmen und Notfälle
- Methodik und Didaktik
- Choreographiekunde
- Musikausdruck und Körpersprache
- Unterricht von Kindern und älteren Frauen
- Allgemeinwissen
oriental. Tanz
Die
Gesamtleitung liegt bei Reyhan. Die weiteren Dozenten/Innen sind nach strengen
Kriterien ausgewählt und wirkliche
Fachleute, die sowohl die theoretische Seite ihres Fachgebietes beherrschen, als
auch die praktische. Diese sind nicht nur selbst seit vielen Jahren erfolgreich als
Lehrerinnen tätig, sondern haben sich besonders ausführlich und intensiv mit ihrer
Materie beschäftigt. Dozentinnen aus Fachgebieten, die nicht aus dem Tanz kommen,
haben anerkannte Examina und sind ebenfalls dem Tanz seit langer Zeit verbunden, es ist
somit gewährleistet, dass der Stoff wirklich "tanzbezogen" und qualifiziert
aufgearbeitet wird.
Die
Termine werden von der Leitung des Studios Orienta® festgelegt und rechtzeitig mitgeteilt.
Die Überprüfung sollte in einem Zeitrahmen von 2,5 Jahren angestrebt
werden.
Genaue Infos zum Punktesystem
zur Ausbildung entnehmen Sie bitte der Liste bei der
Anmeldung.
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